Dienstag, 9. Oktober 2018

Der perfekte Burgersmasher!


Vielleicht ist dem ein oder anderen aufgefallen, dass ich in letzter Zeit häufiger Smashed Burger gemacht habe. Die Gründe sind vielseitig: einerseits sind sie sehr lecker und haben eine geile Kruste, andererseits geht es auch sehr schnell, wenn man so grössere Mengen an Burgern zubereitet... als Appetizerburger bei Events hat sich das gut bewährt.

Das Problem hierbei ist aber immer der Burgerspatel, denn im Regelfall verbiegen sich die Dinger regelmässig, wenn man nur mit dem Spatel die Fleischkugel flachdrückt. Zwei Burgerspatel sind mir dabei nach einiger Nutzung (und nachfolgendem Zurechtbiegen) irgendwann abgebrochen.

Diesem Umstand habe ich jetzt Abhilfe schaffen und mir einen individuellen Burgerspatel fertigen lassen. Die Idee wurde in Form einer Skizze auf's Papier gebracht und ein Metallverarbeiter hat mir die Metallrohlinge gefertigt... beim Holzgriff war mir dann ein Schreiner aus dem Nachbarort behilflich...



Dieser Burgersmasher hebt sich deutlich von dem ab, was es aktuell auf dem Markt gibt. Mit einer Materialstärke von 3 mm (!!) wird es ein Leichtes sein, zahlreiche Hackfleischkugeln zu Burgern zu smashen, ohne dass sich hier irgendwelche Ermüdungserscheinungen beim Werkzeug zeigen werden. Das Gesamtgewicht von 640 g wird sein Übriges dazu beitragen, dass Burgersmashen zum Kinderspiel wird.



Entsprechendes Interesse vorausgesetzt, wird dieses Produkt in kleinen Losgrössen in Produktion und anschliessend in den Verkauf gehen... also meldet Euch gerne bei mir, ihr Burgerverrückten! Das zweite Produktionslos ist übrigens bereits gefertigt und ein Smasher ist noch verfügbar!

Preislich liegt der Burgersmasher bei EUR/CHF 89.00 zzgl. Versandkosten, dafür wird man auch ein Produkt in den Händen halten, das einen wirklichen Gegenwert bietet ("Das ist ja richtig Heavy Metal" sagte mir einer der glücklichen Besitzer), ein Burgersmasher zum Vererben. Und das alles "Made in Switzerland"!






Mittwoch, 26. September 2018

Neue Burger braucht das Land


#Werbung

Vor einiger Zeit habe ich mich mal wieder ein paar neuen Burgern gewidmet. Eine Idee hatte ich schon längere Zeit im Kopf, nur hatte ich noch nicht die Muse gefunden, diese umzusetzen, zur zweiten wurde ich durch den Kaffee von DEAD OR ALIVE COFFEE inspiriert und der dritte war letztlich ein Burger aus dem Fetten Buch, den ich endlich mal in einer abgewandelten Version ausprobieren wollte.

Aber eins nach dem anderen... es geht los mit dem Popcorn Burger.

Wie bereits erwähnt hatte ich schon länger die Idee, Popcorn (in einer herzhaften und nicht süssen Variante) mit einem Burger zu kombinieren. Letztlich lief es nach ein paar Versuchen auf folgende Variante hinaus: zuerst einmal habe ich in einer Gusspfanne meinen eigenen, in Würfel geschnittenen Guanciale di Valle del Reno ausgelassen und dann in diesem Fett das Popcorn gemacht. Dazu kamen dann noch ein paar Tropfen Carolina Reaper Chili Öl von Efthimios Christakis, dem Mann, wenn es um gutes Olivenöl geht!

Das Fleischpattie habe ich aus Dry Aged Beef von Yourbeef.de gemacht, der Geschmack ist einfach sensationell. Das Popcorn kam dann mit den knusprigen Speckstückchen auf das Pattie und mit etwas Streukäse wurde es dann noch kurz überbacken. Serviert wurde das Ganze dann im DejaMOO Cuban Bun mit etwas Salat und Rhabarberketchup.





Nummer 2, der DOAC (DEAD OR ALIVE COFFEE) Signature Burger, den ihr natürlich auch mit anderem Kaffee nachbauen könnt. Was ist das Besondere daran? Einerseits natürlich das Topping aus gehackten Pilzen, Guanciale und Zwiebeln welches in Kombination mit den verwendeten Parmesanspänen Umami pur ist! Der Fleischpatty (auch hier mit Dry Aged Beef von Yourbeef) ist mit meinem DOAC Coffee Dust bestäubt, so gibt es eine dunkle und sehr intensive Kruste. Als Abschluss kommt über alles noch ein Schuss Espresso-Balsamico-Jus, der die notwendige Säure und Süsse in das Ganze mit einbringt. Eine Hammerkombination, die auch Michael hervorraged geschmeckt hat... den Burger wird es sicher noch öfter geben!






Und hier zu guter Letzt, der Burger aus dem Fetten Buch: Kirsch Brie Gin lautet die Überschrift, ich habe daraus Kirsch Brie Whisky gemacht.

Fleischmässig habe ich hier wieder zu Kabier von Sepp Dähler gegriffen, damit liegt man sicher nicht falsch! Das Topping, vom Ansatz her klassische Pfefferkirschen (ein gewöhnliches Sauerkirsch-Chutney tut es hier sicher auch), die im Originalrezept mit Gin, bei mir jedoch mit einem rauchigen Islaywhisky noch verfeinert wurden. Geschmacklich der absolute Wahnsinn... wenn man solche Whiskys mag! Als Käse habe ich dann noch einen regionalen Brie verwendet, der mit seinem kräftigen Eigengeschmack sehr gut das Gesamtbild abgerundet hat.

Im Hintergrund sieht man auch noch die Vorlage aus dem Buch, ich denke optisch bin ich dem Original nahegekommen, geschmacklich war es sicher anders, aber für mich auch ein Volltreffer.




Sonntag, 2. September 2018

Burgerkurs mit Pit


Es ist auch schon wieder 2 Wochen her, dass ich zusammen mit Pit von Grill & Chill / BBQ & Lifestyle einen Burgergrillkurs ausgerichtet habe. Durch kurzfristige Absagen waren es zwar nur 7 Teilnehmer, aber wir hatten alle richtig Spass!

Verschiedenste Burger mit richtig leckerem Fleisch, kaltes Bier und jede Menge interessanter Gespräche haben den Nachmittag sehr entspannt und kurzweilig gemacht. Das warme Sommerwetter hat dann auch noch perfekt mitgespielt. Es war jetzt die erste Veranstaltung, die wir zusammen gemacht haben, aber es war sicher nicht die letzte... im Oktober steht beispielsweise auch schon unser Wurstkurs an.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier jetzt wieder WERBUNG reinschreiben muss: ein grosses Dankeschön an das tolle (gekaufte) Fleisch vom Eichhof Balgach, Marianne Ritz, Geflügel Gourmet Mörschwil, Robin Geisser, Zwergzebuhof Bernhardzell, Urs Gmür und Kabier Stein, AR, Sepp Dähler. Das Bier, das wir während des Events geniessen konnten, kam von White Frontier, Martigny und Pilgrim, Fischingen.










Donnerstag, 16. August 2018

London calling...


Nachdem mein letzter Besuch in London tatsächlich bereits im Jahr 2004 war, habe ich es Anfang des Monats endlich einmal wieder geschafft, einen Trip in diese Metropole zu unternehmen.

Sehenswürdigkeiten hatte ich beim letzten Ausflug in Hülle und Fülle gesehen, dieses Mal konzentrierte ich mich, neben den Treffen mit einem Freund, auf ein paar der zahlreichen Märkte und die kulinarischen Sehenswürdigkeiten, denn entgegen der Annahme, dass man in England nichts Gutes zu essen bekommt, gibt es hier zahlreiche Lokalitäten, die mit guten Speisen aufwarten können.

Den Anfang machte am ersten Abend gleich das Flat Iron in Shoreditch, in dem auch primär der gleichnamige Steakcut serviert wird. Dazu ein bisschen Salat und Beef Fat Drizzled Fries, fertig ist ein geiles Abendessen! 20 Pfund für ein leckeres Steak mit Beilagen und Getränk, für Londoner Verhältnisse definitiv nicht schlecht!



Meat Mission, ebenfalls im Stadtteil Shoreditch, war ein weiterer Punkt auf der langen Liste. Das Lokal liegt nicht so, dass man zwangsläufig daran vorbeikommt, man muss den Weg dorthin schon gezielt wählen... und wird nicht enttäuscht, wenn man geile Burger mag. Die Karte ist eher amerikanisch aufgemacht und die Fleischpatties sind aus Dry Aged Beef. Zusammen mit dem Ambiente, das eben eine missionarische Institution erinnert ganz sicher ein Highlight! Der Triple Chili-Challenge (Chili Cheeseburger, Chili Cheese Fries und Chili Hot Dog) habe ich mich allerdings nicht gestellt, ich wollte diese 3 Sachen nicht innerhalb von 10 Minuten verspeisen (der Rekord liegt bei 2 Minuten und 12 Sekunden), sondern alles in Ruhe geniessen.





Klassisches Streetfood gab es dann auf dem Portobello Road Market und das ist alles schon eine andere Hausnummer als das, was ich von Schweizer Streetfood Festivals kenne. Leckereien aus aller Herren Länder lassen hier keine Wünsche offen und jeder findet hier ganz sicher etwas nach seinem Gusto.











Auch sehr schön ist Camden Market, an einem sehr heissen Tag schmeckte das lokale Pale Ale wirklich hervorragend und die zahlreichen Foodstände bedienten ebenfalls wieder (fast) jeden Wunsch.




Ramen stand ebenfalls schon lange auf meiner "Muss ich unbedingt mal probieren"-Liste und ich habe es definitiv nicht bereut. Der Besuch bei Shoryu Ramen war der Hammer, eine gute Entscheidung war es allerdings auch, die "extra meaty" Version zu nehmen!  Dieses Gericht ist inzwischen auch auf meine "Muss ich unbedingt mal zu Hause machen"-Liste gewandert.



Dann nochmals zum Thema Streetfood: Borough Market und Maltby Street Market. Während ersterer ein normaler (aber definitiv sehenswerter) Indoor-Markt mit allerlei Köstlichkeiten und angeschlossenem Foodcourt ist, ist der zweite ein reiner Streetfood Market.... auf beiden Märkten habe ich geile Sachen probiert.... leider nicht so viel, wie ich gerne hätte...





















Mac and Wild ist ein Must Visit für Burgerliebhaber wie mich, hat es doch dort den sogenannten Venimoo Burger auf der Karte, ein Burger mit 2 Patties, einer aus Wind- und einer aus Wildfleisch (was mich wiederum sehr an den Bowmore House Burger aus meinem Buch World Wide Burger erinnert, zu dem mich wiederum ein auf Islay lebender Engländer inspiriert hat).




Dinerama, ebenfalls einer der geplanten Stops auf meiner Liste, bietet Streetfood in Hülle und Fülle an einer überdachten Örtlichkeit. Leider habe ich es dorthin erst am Sonntag geschafft und zur Mittagszeit war bei Türöffnung noch keiner der Stände mit dem Essen parat, so dass ich weitergezogen bin und mir kein Urteil bilden konnte.





Dafür gab es nochmal einen Burger und zwar bei Honestburger, direkt bei der Bahnstation King's Cross.




Geiler Chili-Cheeseburger im luftigen Bun mit Rosmarinfritten, und die sind das einzige Manko. Beim ersten Probieren war der Rosmarin eine positive Überraschung, aber je mehr man ass, umso intensiver und aufdringlicher wurde der Geschmack, mir war es einfach dann zu intensiv. Der Burger selbst war klasse und medium gebraten wie bestellt! In diesem Fall lieber zu Honestburger als zu Five Guys, die gerade um die Ecke sind.