Dienstag, 21. Mai 2024

Burger in New York, Teil 3 von 3

Der letzte Teil über die besuchten Burgerläden während meines NYC-Besuchs.

Ok, White Manna Hamburgers ist jetzt nicht direkt in NYC, aber Hackensack, NJ ist definitiv einen Besuch wert. Nein, es ist ein Muss, wenn man ein Burgerfreak ist, wie ich. Hier gibt es Slider seit 1946. Man bestellt nicht einfach, sondern wartet, bis man angeschaut wird, um die Bestellung dann abzugeben. Und da gibt es auch keinen Firlefanz. Hamburger oder Cheeseburger. Single oder Double. Mit oder ohne Zwiebeln. Das war's. Den Rest nimmt jemand anderes auf. Der Mann am Grill macht nur Burger und das richtig schnell. 4 Slider, 1 Getränk, 12 Dollar und man hat gut gegessen! White Manna muss man einfach erlebt haben, den hier geht auf engstem Raum richtig die Post ab. Der Laden hält sich und läuft.... und das obwohl gegenüber ein riesiger McD ist.






Eine weitere Perle, die man nicht ohne weiteres entdeckt, der Burger Joint im Thomson Hotel am Central Park. Ein kleines Burgerzeichen im Lobby-Bereich weist den Weg und hinter dem Samtvorhang tritt man dann ein in eine andere Welt. Cooler Laden mit (natürlich) etwas höheren Preisen als anderenortes. Der Double Cheeseburger war gut, keine Klagen. Sollte man auch besucht haben.







Ein absoluter Klassiker, JG Melon, auch schon seit den 1940ern im Geschäft. Ein Laden mit einer tollen Bar und geilem Flair. Hier werden dicke Patties im Steakhouse Stil serviert. Perfekt medium gebraten und dazu die Bloody Mary, für die JG Melon ebenfalls sehr bekannt ist. Gemütlicher Tagesausklang mit toller Atmosphäre!





Zum Schluss noch ein weiterer Geheimtipp, den man nicht unbedingt so auf dem Radar hat. Emily in Brooklyn, eher bekannt für Pizza. Allerdings gibt es auf der Karte auch einen Burger mit einem Dry Aged Patty , leckeren Schmorzwiebeln und einer richtig guten Sauce serviert im Laugenbun. Mega! Das war ebenfalls ein schöner Tagesausklang...





Das waren die Burgerhotspots in New York, denen ich einen Besuch abgestattet habe, jeden einzelnen würde ich jederzeit wieder besuchen. Zum Abschluss des Burgermonats Mai wird es dann noch ein persönliches Burgerhighlight geben, das ich bei Hamburger America geniessen durfte, dazu aber mehr in einem separaten Bericht.





Samstag, 11. Mai 2024

Burger in New York, Teil 2 von 3

Teil 2 der Burgerspots in NYC, die auf unserem Trip besucht wurden.

Es geht los mit dem Corner Bistro, dort bekamen wir nämlich bereits zum Frühstück einen richtig leckeren Burger. Dickes Patty, perfekt medium gebraten. Die Tomate habe ich weggelassen, den Salat aus nicht nachvollziehbaren Gründen aber nicht. Egal, geschmeckt hat er trotzdem und wir haben uns auch gut unterhalten. Leider war hier, wie an vielen anderen Stellen auch, kein Merch, wie z.B. T-Shirts zu bekommen, alles ausverkauft. Alles in allem eine tolle Location mit einem sehr leckeren Burger!








Der nächste Stopp, ein persönliches Highlight für mich. Hamburger America. Der Laden, den George Motz, mit dem ich schon seit einigen Jahren in regelmässigem Kontakt bin, im November 2023 eröffnet hat. So hatte ich zwei Fliegen mit einer Klappe: den Burgerladen und das persönliche Treffen. George kommt in der Realität genauso sympathisch rüber, wie man ihn aus diversen Formaten kennt und der Laden ist einfach mega. Die Hocker direkt an der Theke mit Blick auf den Grill, was will man mehr!

Zufällig gab es während unseres Aufenthaltes auch den ersten Burger des Monats, in diesem Fall den Butter Burger von Solly's Grille in Wisconsin. Dazu aber mehr in einem separaten Beitrag. Gegessen haben wir dort natürlich den Fried Onion Burger sowie einen klassischen Cheeseburger all the way.... also mit Pickles, Zwiebeln und Senf. Die frischgepresste Limonade war hervorragend und auch den New Yorker Klassiker Choco Egg Cream musste ich natürlich probieren.

Die Burger, alle werden gesmashed, waren genial, für mich definitiv unter den besten dieser Reise.








Beim abendlichen Ausflug zum Times Square gab es einen Stopp bei Handcraft Burgers and Brew. Der Laden ist das berühmte "Loch in der Wand". Von aussen recht unscheinbar und auch innen recht pragmatisch gehalten. Bestellung läuft über einen elektronisches Terminal, Getränk nimmt man sich aus dem Kühlschrank und das Essen kommt dann direkt an den Tisch. Der Green Chile Cheeseburger war auch sehr lecker und das IPA von KCBC passte ebenfalls hervorragend. Wenn man gerade in der Ecke ist, sollte man auf jeden Fall mal reinschauen.









Mittwoch, 1. Mai 2024

Burger in New York, Teil 1 von 3

Es ist Mai, es ist wieder National Burger Month!

Dieses Jahr habe ich leider nicht frei und daher auch keine Zeit für eine kleine Burgergrillerei, dafür gibt es die Burger dieses Mal auf andere Art und Weise. Und das nicht nur heute, sondern über den gesamten Monat verteilt.

Anfang April war ich mit einem Kollegen eine Woche in New York und wir haben uns dabei durch einige Burgerläden durchprobiert, die ich hier in 3 Teilen vorstellen möchte.

Die Läden stelle ich hier in der Reihenfolge vor, in denen sie von uns besucht wurden, die Reihenfolge stellt also keine Wertung dar.

Den Anfang macht Gotham Burger Social Club, Greenpoint. Ursprünglich ein Pop-Up, das an verschiedenen Stellen aufgetaucht ist und zwischenzeitlich eine feste Bleibe gefunden hat. Man hat sich auf Smashed Burger spezialisiert (wie übrigens die meistens Burger in NYC), wir hatten den "GOTHAM SMASH" mit gegrillten Zwiebeln, Käse, Essiggurken, Jalapenos, Club-Sauce und Senf (Ketchup habe ich weggelassen) . Geiler Burger und ein guter Start in die Woche.





Burger Nr. 2 bzw. es waren ja Slider, gab es dann bei White Castle auf Coney Island. Sicherlich nicht der beste Burger, den wir hatten, aber irgendwie hat White Castle einen gewissen Kult und probiert haben sollte man es schon einmal. Besser als die üblichen Verdächtigen hier in Europa ist er auf jeden Fall. Die 4 Slider für 5 USD haben wir uns dann geteilt, schliesslich hatten wir vorher bei Nathan's Famous Hotdog schon unser Frühstück verdrückt. Die Bilder von Nathan's folgen dann später in einem separaten Beitrag.





Der Abschluss des ersten Teils macht Brennan & Carr, ein Restaurant, das schon seit 1938 in Betrieb ist und bekannt für sein Roastbeef ist. Nebenbei hat es auch einen interessanten Burger auf der Karte, den Gargiulo Burger. Das besondere daran ist, dass er mit Brühe übergossen oder - auf Wunsch - auch darin getaucht wird. Ich hatte diesen Burger vor Jahren schon mal gemacht und seitdem war klar, ich musste das Original probieren. Der Burger war mega, das Roastbeef-Topping echt genial und der Geschmack der Brühe bedarf keiner weiteren Erklärungen, einfach mega! Ich muss dazusagen, dass meine Version sowohl optisch als auch geschmacklich sehr nahe am Original war. Die restliche Brühe, die in einer Schale dazu gereicht wurde, passte hinterher hervorragend, um nochmal alles runterzuspülen. Extrem geil und die Gespräche vor Ort waren wirklich sehr interessant! Toller Laden mit einer langen Geschichte und wirklich tollem Personal. Brennan & Carr muss man einfach besucht haben!