Donnerstag, 19. Mai 2022

Burgerhighlights 2021

 

Burgerhighlights 2021.... da gab es für mich 2 Stück!

Einerseits das Burgerfest in Prag mit dem tschechischen Rekordburger von 95 kg!

Eine grosse Burgerparty bei bestem Wetter in einer tollen Stadt!



Und andererseits war da noch mein Besuch bei Gary im schönen Tirol, bei dem wir einen ganz besonderen Burger mit dem Thema "Wald" gemacht haben.









Dienstag, 10. Mai 2022

Heilige Burger

 

Das "Burger  Unser", ein Standardwerk, das sicher fast jeder Burgerliebhaber im Regal stehen hat. Die Bilder darin sind perfekt, leider zu perfekt für viele, denn hier reden wir von Foodfotografie auf hohem Niveau!

Mich haben die perfekt gestylten Bilder auch lange abgeschreckt, aber irgendwann war ich neugierig auf die Rezepte und die sind definitiv richtig gut!

Hier ein paar Burger, die ich umgesetzt habe. Alle geschmacklich top und optisch habe ich mich den Vorlagen auch ganz gut genähert.

Der erste auf meiner Liste war "La Krise". Statt Entenrilette, für dessen Zubereitung ich keine Lust hatte, habe ich Hackfleisch vom Charolais genommen, der Rest war nahe am Rezept. Tolle Kombination mit den Kirschen und Kräutersaitlingen.



Der zweite Burger, "Der Imperator", kam auf mein Radar, als ich gerade Pulled Pork in der Planung hatte,  perfekt, um es ins Topping mit einzubinden. Im grossen und ganzen auch hier optisch nicht so weit weg vom Bild im Buch, lediglich bei meinen Zwiebeln fehlt etwas Farbe, da hätte man mit Randensaft oder -pulver nachhelfen können. 



Dann ein Meisterwerk, "Der Saupreiss", optisch wie dem Buch entsprungen. Gemäss Autoren Schwierigkeitsgrad 2/5 (die beiden vorher waren 3/5), vielleicht hat es deswegen gut geklappt. Geschmacklich mega!



Als nächstes war "Der Schöne Jacques" die Vorlage, allerdings bin ich in einigen Punkten vom Original abgewichen. Alles in allem auch sehr lecker!


Last but noch least dann noch "Schnecksche", natürlich mit Schnecken im Topping. Wahrscheinlich machen den nicht viele, aber wer Schnecken mag, sollte ihn probieren!


In meinen Augen ein Buch, das in keiner Sammlung fehlen darf, sei es als Bilderbuch zum Schmökern oder als wirkliches Rezeptbuch.

Sonntag, 1. Mai 2022

National Burger Month 2022

 

National Burger Month 2022 - wie in den vergangenen Jahren steht der Monat Mai wieder im Zeichen von gebratenem Hackfleisch (in diesem Fall von der T-Bone Manufaktur) zwischen zwei Brötchenhälften!


Auch in diesem Jahr wird es ein gemütlicher Tag mit frisch zubereiteten Burgern, kaltem Bier - und hoffentlich nicht kaltem Wetter wie im letzten Jahr - und guten Freunden!

Was wird es geben? Einen Burger aus "World Wide Burger" und einen aus "Burger", allerdings werden beide mit etwas aufgepeppt und auf ein noch leckereres Level gebracht!

Der erste wird eine Abwandlung des Mexico Burgers: das Patty bleibt natürlich mit Rindfleisch, daran geht kein Weg vorbei. Die Guacamole werde ich durch Salat und eine Mango-Chili-Sauce ersetzen und beim Topping kommt jetzt noch eine Fireroasted Salsa Verde dazu, die ich am Brautag vom Dead Or Alive Coffee Stout für die Tacos verwendet habe sowie auch die die 4 Pepper Salsa, die ebenfalls zum Einsatz kam.

Burger 2 wird eine weitere Version des DOAC Signature Burger und da Mike selbst auch da sein wird, er die Originalversion kennt, bin ich gespannt auf sein Urteil. Ergänzt wird das Topping nämlich mit einer Morchel-Bier-BBQ-Sauce, in der das Coffee Stout enthalten ist, das wir im Februar zusammen gebraucht haben... so schliesst sich der Kreis wieder!

Die begleitenden Biere habe ich natürlich auch da... mein Burgerbier, eine sehr süffiges, kaltgehopftes Pale Ale und natürlich das Dead Or Alive Coffee Stout!

Sonntag, 17. April 2022

Burger & Bier = Burgerbier

 

Zwei gute Kollegen von mir brauen schon seit einiger Zeit regelmässig Bier und das, was ich bis jetzt von ihnen probiert habe, schmeckt mir wirklich gut! Da ein kühles Bier immer wieder gut zu einem Burger passt, hatten wir irgendwann einmal die Idee, ein süffiges Burgerbier zu brauen. Diese Idee haben wir dann im Februar diesen Jahres umgesetzt.

Auf dem Plan stand ein Pale Ale, das dann nach der Hauptgärung noch etwas mit Hopfen gestopft werden sollte, um gewisse Aromen noch zu intensivieren. Ich selbst verstehe nichts vom Brauen, ich habe mich dabei ganz auf die beiden Spezialisten verlassen.




Faszinierend was aus Wasser, Malz und Hopfen nach etwas Kochen, Rühren, Abkühlen und Lagerung entstehen kann... in diesem Fall muss es besonders gut werden, denn ich habe mir beim Rühren wirklich grösste Mühe gegeben... rauchen, trinken, rühren... Multitasking vom Feinsten!



Einen Teil des Trebers, der nach dem Ablassen des Sudes zurückbleibt, habe ich mir abgepackt und mitgenommen, den werde ich in diversen Sauerteigbroten, die ich ja regelmässig backe, verarbeiten.



Zur Mittagszeit (ja, wir haben zeitig angefangen) wurde es Zeit für eine weitere Stärkung, nachdem zwischendurch schon das ein oder andere Bier verköstigt wurde. Natürlich gab es, passend zum Thema des Tages, Burger. Vor einiger Zeit hatte ich den Galley Boy Burger zu Hause ausprobiert und war davon so begeistert, dass ich diesen auch hier nochmals gemacht habe... mit vollem Erfolg! Zufriedene Gesichter sind doch immer noch der beste Lohn!




Am Ende des Tages plätscherten dann die ca. 50 Liter Sud durch den Filter in den Gärbehälter, es folgt die Gärphase, Kalthopfung, Abfüllung und anschliessend die Flaschengärung. Je nach dem, welche Veranstaltungen in meinem Terminkalender anstehen, wird es das Bier dann im jetzt im April oder Mai zum Verkosten geben....



Eine Woche nach dem Brauen wurde abgefüllt und etikettiert, dann standen noch zwei Wochen Lagerung im Warmen und danach noch 2 bis 4 Wochen weitere Reifung im kühlen Keller.




Inzwischen sind insgesamt 6 Wochen Reifezeit vorbei und man kann das Bier bedenkenlos geniessen! Es ist echt gut geworden! Ich denke, davon brauche ich wieder Nachschub!




Mittwoch, 23. März 2022

4 Burger für eine Halleluja


Eine Sache vorneweg, nicht dass ihr denkt, ich könne nicht zählen... es gab auch noch einen "Dessertburger", was aber in meinen Augen kein Burger ist... ich halte es da immer noch mit der Definition von George Motz, die ihr auch in meinem Buch ganz vorne findet: "It is one thing only: chopped beef, cooked somehow and put on bread. That’s a hamburger."

Bei frostigen Temperaturen (wenn auch nicht so tiefen wie im Januar) wurde serviert.... aber heiss waren die leckeren Burger natürlich trotzdem!

Nach einer Zwangspause im letzten Jahr konnte dieser Jahr traditionsgemäss der W.E.S.T. den BBQ-Zirkus (allerdings auch hier mit einer Corona-bedingten Verzögerung) eröffnen und ich hatte die Gelegenheit einen Burgerkurs abzuhalten!

Entspannte Anreise am Freitag dieses Mal über den Reschenpass mit einem kleinen Fotostopp, das Wetter spielte ja wunderbar mit.


Nicht nur auf dem Weg war das Wetter phänomenal, sondern auch am Wettkampfort in Rein in Taufers. Im Januar hat man dort üblicherweise für 30 bis 60 Minuten am Tag Sonnenschein, aber im März ist das natürlich etwas anders. 


Nach einem gemütlichen Start in den Freitag, den ersten Treffen, guten Gesprächen und einem leckeren Abendessen, ging es dann am Samstag mit 10 Teilnehmern zur Sache...




4 Burger und ein "Dessertburger" wurden vor Ort zubereitet. Den Anfang machte mein Lieblingsburger, der Smashed Onion Burger. Bun, Fleisch, Zwiebeln, Gurken, Käse. Das reicht vollkommen. Das Fleisch vom Südtiroler Weiderind (danke an dieser Stelle an die Metzgerei Stolzlechner) kam hier hervorragend zur Geltung! Auch die fluffigen Kartoffelbuns möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich hervorheben, klasse Bäcker!


Burger Nummer 2: der Bier-Pilz-Burger mit kräftig gebratenen Champignons, Zwiebeln, meiner Stout-BBQ-Sauce mit Morcheln und Käse... voll auf die zwölf der Geschmacksnerven!


Danach der Apfeltraum mit karamellisierten Äpfeln und Zwiebeln, sowie einer Sauce aus Apfelsaft, die mit Ingwer und Chilis aromatisiert wurde! Bäääämmm!!!


Dann das Highlight, der W.E.S.T. 2022 Signature Burger mit Rohnen (Randen, rote Bete), Ziegenfrischkäse und Schüttelbrotcrunch! Megalecker!




Den Abschluss machte dann ein Dessertburger im Faschingskrapfen (ohne Füllung) mit Rhabarberkompott und karamellisierten Äpfeln... den haben dann einige garnicht mehr geschafft...


Ein toller Nachmittag und ich freue mich schon auf Januar 2023, wenn der W.E.S.T. bei wahrscheinlich etwas widrigeren Bedingungen wieder lockt...


Dienstag, 15. Februar 2022

One Snack in Bangkok


Eine kleine Zeitreise... in eine Zeit, in der ich noch etwas mehr gereist bin als in den letzten beiden Jahren...

Während verschiedener Reisen ans andere Ende der Welt, nämlich Neuseeland, hatte ich jeweils  einen Stopover  in Bangkok, welchen ich dann immer wieder für eine kleinen kulinarischen Ausflug genutzt habe, hier sind ein paar Impressionen davon. Die Reise liegt zwar schon eine Weile zurück, die Eindrücke sind aber trotzdem sehenswert...



Hier trifft die Bezeichnung "Streetfood" auf jeden Fall noch zu, denn neben den wenigen fest installierten Ständen, die für uns Europäer auch nur bedingt einladend aussehen, wird das meiste direkt auf der Strasse serviert... ein Moped hält am Strassenrand an, es kommen ein paar Spiesschen auf den Grill,man zahlt, bekommt das Fleisch samt Beilage und schon saust das Moped weiter.







Viele im Bekanntenkreis haben dies als sehr "abenteuerlich" bezeichnet, ich selbst habe es definitiv nicht bereut, denn ich habe mich für sehr kleines Geld richtig sattgegessen... Rind, Schwein, Poulet und Reis... alles zusammen mit einem Getränk für unter 2 Franken / Euro... da kann man nichts sagen... wahrscheinlich habe ich hier dann aber schon den Touristenaufschlag mit im Preis gehabt.