Samstag, 18. Mai 2019

Smashed Onion Burger


Vor mehreren Jahren hatte ich in der Sendung "Hamburger America" von und mit dem Burgerpapst schlechthin, George Motz, den Smashed Onion Burger gesehen. Unter dem gleichen Titel wie diese Sendung ist übrigens auch das Buch von George Motz erschienen, das es inzwischen in der dritten Auflage gibt...


Dieser Burger hat seine Wurzeln in Oklahoma, in den USA gibt es regional sehr grosse Unterschiede bei Burgern und eben auch regional typische Burger. George Motz hat diesen Burger in sein Standard-Repertoire übernommen und nachdem ich immer wieder auf die ganzen positiven Kommentare gestossen bin, blieb mir nichts anderes übrig, als ihn selbst auch einmal auszuprobieren... und was soll ich sagen, ich bin dabei hängengeblieben. Bei mir der absolute Standard, wenn ich Lust auf einen geilen Burger habe. Keinerlei Saucen kommen zum Einsatz, aber der Burger ist extrem saftig und durch die wenigen Zutaten kommt der Fleischgeschmack extrem gut zur Geltung.

Soviel zur Theorie, nun der praktische Teil... wie mache ich denn nun so einen Smashed Onion Burger, was brauche ich dafür:
  • 1 mittelgrosse Zwiebel pro Burger (mehr oder weniger, ganz nach persönlichen Geschmack)
  • Essiggurken zum Belegen (nach Belieben)
  • 120 bis 150 g frisches Hackfleisch pro Burger (je nach Bungrösse)
  • Salz
  • Käse
  • DejaMOO Cuban Buns
Natürlich nicht zu vergessen, etwas, um das Hackfleisch zu Smashen! Ich nehme hierfür meinen DejaMOO Burgersmasher, eine Mauerkelle oder andere Hilfsmittel sind hierfür aber sicher auch geeignet... gebraten wird alles auf einer heissen Gussplatte (oder alternativ in der Pfanne).

Das Fleisch salzen und in Kugeln formen. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in ganz feine halbe Ringe schneiden.

Anschliessend die Kugeln auf die heisse Gussplatte legen und die Zwiebeln auf die Kugeln leicht andrücken, danach mit dem Smasher plattdrücken, bis das Patty die gewünschte Grösse ereicht. Die Zwiebeln werden hierbei in das Fleisch hineingedrückt. Nach ca. 1 bis 2 Minuten wenden und mit einer Scheibe Käse belegen. Zum Schmelzen des Käses kann man entweder eine Metallglosche aufsetzen oder beispielsweise auch die Oberhälften der Buns obenauf legen. Die Unterhälfte der Buns wird mit Essiggurken(scheiben) belegt, das Patty mit den angerösteten Zwiebeln kommt darauf (inklusive Deckel) und schon ist der Burger servierfertig.

Videos der Zubereitung gibt es auch bei Jörn von Udenheim BBQ und natürlich auch bei Pit von Grill & Chill / BBQ & Lifestyle, der mir wiederum einen Ausschnitt aus dem Video zu dem kleinen Get-Together zur Verfügung gestellt hat... hier sieht man nochmals die Arbeitsschritte bis zum fertigen Burger!




Freitag, 10. Mai 2019

Von der Weide auf den Tisch...


...mit Umweg über den Grill... so klingt die elegante Umschreibung meines letzten Grillkurses, den ich zusammen mit Galloways vo Stärkliswil ausgerichtet habe!


Für die Teilnehmer war es aus meiner Sicht eine gute Kombination zwischen Spass und Lernen, denn einerseits gab es gute Leckereien vom Grill, der ein andere hat im Gespräch mit mir sicher Tipps bekommen aber als Bonus war natürlich auch die Möglichkeit gegeben, den Hof und die Weide anzuschauen und von Marcel Informationen aus erster Hand zum Thema Galloway zu bekommen.

Ok, letztlich konnte es die Infos nur in der Theorie geben, denn das Wetter zeigte sich mit Regen und kühlen Temperaturen eher von der üblen Seite... glücklicherweise waren die Anwesenden allesamt Kenner des leckeren Gallowayfleisches und so konnte man sich auf's Essen konzentrieren.

Und dann steigen wir auch gleich mal ein... Surf'n'Wurst... Marco von Don Marco's BBQ hat mich dazu vor längerer Zeit inspiriert... Wurstspiesse mit Galloway-Schüblig, Garnele und getrockneter Tomate auf Mango-Chili-Chutney... ein toller Aperó-Happen.



Weiter ging es mit meiner Allzweckwaffe unter den Burger, dem Smashed Onion Burger, natürlich mit frischem Gallowayhack... allerdings waren die Burger so schnell weg (und ich im Stress), dass ich hier keine Bilder machen konnte...

Im Anschluss danach kam Flanksteak über die glühende Kohle... von jeder Seite richtig aufgeknuspert, kurz ziehengelassen und dann aufgeschnitten, serviert mit gefüllten Champignons, die es irgendwie auch nicht vor die Linse geschafft haben...




Für den nächsten Gang wurde es dann etwas entspannter und während alle beim Essen waren, konnte ich in der Gusspfanne das Grillbrot vorbereiten und dabei mit dem ein oder anderen Gast auch etwas fachsimpeln...


Zum Grillbrot wurden Hochrücksteaks gereicht, die wie die Flanks ebenfalls scharf angegrillt wurden, dann etwas ziehen durften und anschliessend aufgeschnitten wurden.


Den Abschluss des kurzweiligen Nachmittags bildeten Rinderbäckchen, die ich schon während der Vorbereitung zurechtgetrimmt und mit etwas Kirschsaft in Folie gepackt bei indirekter Hitze gedämpft hatte. Die Konsistenz passte sehr gut nach ungefähr 3 Stunden und einer Temperatur von 150 °C, so dass ich sie abschliessend mit einer Kirsch-Chili-Glasur versah, die noch ein bisschen karamellisieren durfte... der Anschnitt, ein Traum, perfekte Textur und ein unglaublich intensiver Geschmack, der alle nochmals frohlocken liess.



Der gesamte Kurs hat mir sehr viel Spass gemacht und auch das Wetter konnte uns alle die Freude nicht trüben... ich freue mich schon auf eine Neuauflage im kommenden Jahr...

Aber jetzt geht das Kursprogramm weiter mit einem Burgerkurs bei Sepp Dähler, der das auch überregional bekannte Kabierfleisch im Portfolio hat... Burgerfreunde dürfen hier auf richtig leckere Sachen gespannt sein!








Donnerstag, 2. Mai 2019

Burger, Burger, Burger


Dieser Beitrag enthält Spuren von #Werbung.

Wie schon im letzten Jahr wurde der National Burger Month standesgemäss mit einer kleinen Burgersession auf dem Yagoona-Ringgrill eingeläutet... dieses Mal waren mit dabei:




Wie im letzten Jahr auch kam Kabier-Rind von Sepp Dähler​ zum Einsatz.

Gestartet wurde wieder mit einem Smashed Onion Burger, vorher gab es zur Einstimmung erst einmal ein Burgerbier! Immer wieder geil und je öfter man ihn macht, umso schneller geht es... man bekommt eben Routine! Und mal ganz ehrlich: dieser Burger ist Geschmack in seiner reinsten Form, das kann jeder bestätigen, der ihn bis jetzt gegessen hat! Und da einige Leute schon in der letzten Zeit gefragt haben, wird es auch ein Rezept und verschiedene Hinweise zu diesem Burger im Laufe des National Burger Month geben.






Der zweite Burger des Tages war dann der DEAD OR ALIVE COFFEE Signature Burger, den ich an anderer Stelle bereits ausführlicher vorgestellt habe... immer wieder ein Hochgenuss!





Aufgrund der Tatsache, dass ich schon einmal drei Burgerfreunde hier hatte, wurde auch die Gelegenheit genutzt, den seit letzter Woche in der Schweiz erhältlichen veganen Burger von Beyond Meat zu testen.

Die Zutatenliste liest sich lange und letztlich soll dieses Produkt auch Fleischliebhaber überzeugen. Wir haben es getestet und meine persönliche Meinung ist wie folgt: ich bin nicht überzeugt. 

Sicherlich ist dieses Produkt im (geschmacklichen) Bereich der vegetarischen/veganen Varianten "auf der besseren Seite", aber mich haben die Burger, die wir vorher hatten, deutlich mehr überzeugt. Nach dem Braten sah er innen durchaus wie medium aus, die Konsistenz fand ich etwas komisch und geschmacklich hat es mich nicht an Fleisch erinnert, noch weniger konnte es mich als Alternative zum Fleisch überzeugen.

Angebranntes Popcorn habe ich als "Geschmacksrichtung" schon gehört, das kommt schon ganz gut hin. Ein interessanter Test, den ich aber nicht wiederholen muss.






Florian verwöhnte uns im Anschluss dann noch mit zwei leckeren Stücken Pluma Belotta vom Iberico-Schwein, ein Gaumenschmaus... und natürlich fehlte auch der passende Kaffee zum Abschluss nicht...






Es war wieder ein genialer Tag und freue mich jetzt schon auf die nächste Ausgabe im kommenden Jahr!



Samstag, 27. April 2019

National Burger Month


In den USA ist der Monat Mai der sogenannten National Burger Month, bei dem sich dann alles, einfach noch ein bisschen mehr als sonst, um das Thema "Burger" dreht... ein Thema, das ich, da ich auf jeden Fall eine Affinität für Burger habe, gerne aufgreife.

Letztes Jahr habe ich mit ein paar Kollegen den National Burger Month mit einer leckeren Burgersession gestartet, in diesem Jahr werden wir dies ebenfalls wieder tun... mit dabei sein werden:



Ich werde in diesem Monat sicherlich ein paar Burger machen, Bilder dazu wird es dann aktuell auf Facebook und Instagram geben, die Zusammenfassung der Aktivitäten erfolgt dann in einem Blogpost am Ende des Monats, einige Grillkurse, bei denen auch Burger vergrillt werden, sind definitiv dabei:



Des weiteren wird es sicher auch ein Rezept geben, dass entsprechend vorgestellt wird und es wird auch sonst noch verschiedene Infos rund um das Thema Burger geben!

Passend zum Thema wird natürlich auch mein Burgerbier von der Bier Factory in Rapperswil mit am Start sein!



Hier noch ein paar Eindrücke aus dem letzten Jahr...







Freitag, 12. April 2019

Lasagne aus der K8


Eine selbstgemachte Lasagne stand schon lange wieder mal auf meiner langen Liste von Gerichten, die ich (wieder) einmal machen könnte, zumal ich die Petromax K8 Gussform schon vor mindestens einem Jahr bei einer Gewinnspiel gewonnen, aber seit dem noch nicht eingesetzt habe! Unfassbar, das musste ich schleunigst ändern!

Zuerst wurde der Pastateig gemacht und die Lasagneplatten ausgerollt, kurz im Wasser blanchiert und zur weiteren Verwendung auf die Seite gestellt.








Danach wurde die Hackfleischsauce (hierbei darauf achten, dass die Sauce wirklich richtig dick ist, meine war etwas zu dünn) und die Bechamelsauce zubereitet. Die Hackfleischsauce bestand im wesentlichen aus 2 kg Gallowayhackfleisch von Marcel Arnold / Galloways vo Stärkliswil, Tomaten, Karotten, Salz, Pfeffer, Kräutern und Wein, zur Bechamelsauce muss ich nicht viel sagen, die Zubereitung sollte ja hinreichend bekannt sein.

Im Anschluss werde die Zutaten in der gefetteten Form geschichtet: los geht es mit Lasagneplatten, dann Hackfleischsauce, Bechamelsauce und Mozzarella. Die Schichten werden so lange wiederholt, bis die Form voll ist und werden dann mit einer Schicht Käse und Bechamelsauce abgeschlossen. Jawohl, Käse nach jeder Schicht, zuviel Käse gibt es an der Stelle nicht!

Mein zweiter Fehler an dem Tag war, dass ich die Form zu sehr gefüllt habe, eine Schicht weniger wäre hier besser gewesen.





Das gefüllte Gussform wandert dann in den Grill, Briketts/Holzkohle von unten und eine gute Ladung glühende Kohlen von oben, um das ganze schön zu überbacken. Nach 20 Minuten konnte dann serviert werden, dazu gab es einen schönen Rotwein, Bodensee Cuvée von Rutishauser in Scherzingen, sehr leckeres Stöffchen...



Montag, 25. März 2019

Gefüllte Paprika


Üblicherweise denkt (fast) jeder bei gefüllten Paprika an eine Füllung aus Reis und Hackfleisch, zumindest mir ging es bis vor Kurzem so. Das änderte sich mit dieser Version, bei der gelbe Spitzpaprika mit einer Mischung aus Kartoffel, Zwiebel und Speck gefüllt werden. Eine, wie ich finde, interessante Abwechslung, die ich in diesem Blogbeitrag vorstellen werde. 

Die Spitzpaprika werden hierfür gewaschen und entkernt, dabei einfach darauf achten, dass der Paprika selbst möglichst intakt bleibt.


Die Zwiebeln werden grob gehackt und in eine Schüssel gegeben, anschliessend werden die Kartoffeln gerieben und ein Stück Speck (in meinem Fall war es selbstgemachter Guanciale) gewürfelt und ebenfalls in die Schüssel gegeben.





Anschliessend Gewürzmischung und etwas Olivenöl dazu und alles gut durchmischen. In meinem Fall habe ich noch ein paar Tropfen Carolina Reaper Chili Öl von Efthimios Christakis dazugeträufelt.


Die Füllung wird dann in die Paprikas gesteckt und das ganze im Ofen oder auf dem Grill bei ca. 160 °C für eine Stunde gegart. Ich habe die Paprika auf einer Whiskyplanke von Smokewood zubereitet, diese verleit dem ganzen Gericht noch einen speziellen geschmacklichen Kniff. Die restliche Füllung kann man einfach über den Paprikas verteilen und hat so auch noch eine leckere Kruste...