Donnerstag, 9. März 2017

Büffel-Saltimbocca


Hier kommen wir nun zum nächsten Teil des Büffel-Bill-Paketes, das ich ja vor einiger Zeit vorgestellt hatte. Filet-Minischnitzel war hier auch mit dabei, es drängte sich förmlich auf, diese zu Saltimbocca zu verarbeiten.

Diese Zutaten werden benötigt:
  • 4 Stück Büffel-Filet-Minischnitzel
  • 4 Stück Parmaschinken in Scheiben
  • 4 Stück frische Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter zum Braten
  • 50 ml Weisswein
  • 1 EL Butter für die Sauce

Die Minischnitzel mit je einer Scheibe Parmaschinken und einem Salbeiblatt belegen, beides mit einem Zahnstocher feststecken.

Die Schnitzel in 1 EL heißer Butter etwa 2 bis 3 Minuten von beiden Seiten in einer Gusspfanne goldbraun braten, herausnehmen, die untere Seite mit Salz und Pfeffer würzen, anschliessend warm stellen.

Den Bratenfond mit dem Weisswein ablöschen und etwas einkochen lassen. 2 EL Butter mit dem Schneebesen unter die Sauce rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Als Beilage passt hier hervorragend ein Risotto.




Sonntag, 26. Februar 2017

Bienvenido a Miami


Der Titel dieses Beitrages verrät schon, wo uns die Reise dieses mal hinführt, nämlich nach Miami. Ich möchte Euch an dieser Stelle Amerikas erstes Burgermuseum von Burgerbeast aus Miami vorstellen, eine Location bei der ich im September zusammen mit Unterstützung von El Mago de las Fritas Burger grillen und die englische Ausgabe meines neuen Buches vorstellen werde.


Den Link zur Veranstaltung gibt es hier: https://www.facebook.com/events/1386252894770543/

Aber alles der Reihe nach: das Burgermuseum in Miami wurde im Dezember 2016 von Sef Gonzalez aka Burgerbeast eröffnet. Entstanden aus einer Privatsammlung von Exponaten mit Bezug zu Burgern entstand auf einer Fläche von 135 m2 sein Burgermuseum, das sich unter dem gleich Dach wie das Magic City Casino in Miami befindet. Hier finden sich alle möglichen Artefakte verschiedenster Burgerketten und auch diverser Softdrinkhersteller, die natürlich mit dem Thema Burger verbunden sind.


Sef war mir als Foodblogger aus Miami vorher unter anderem aus einer Folge von George Motz Burgerland bekannt und zwar aus der Folge, die mich auch den Burgerladen El Mago de las Fritas aufmerksam gemacht hat. Im September letzten Jahres hatten wir dort nach der Ankunft direkt einen Stopp eingelegt und einen wirklich leckeren Fritaburger gegessen. Auf der Rückreise machten wir den Fehler bei El Rey de las Fritas zu essen, eine schlechte Wahl denn der Burger dort war um Welten schlechter.






Alle Bilder in diesem Beitrag sind von der Seite www.burgerbeastmuseum.com, Nutzung durch Genehmigung von Sef Gonzalez / Burgerbeast.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Triple B - Büffel Bill Bacon


Schweinebacon? Ein alter Hut und in aller Munde. Beefbacon? Ein neuer Trend und sehr lecker noch dazu. Aber das könnt ihr alles getrost vergessen, denn hier kommt noch etwas viel besseres: Büffelbacon!

Die Idee entstand aus der Tatsache heraus, dass ich in der Fetten Kuh einen Burger mit Beefbacon geniessen konnte... ziemlich lecker, intensiver Geschmack. Im Anschluss fragte ich mich dann, ob es so etwas auch vom Büffel gibt. In der letzten Zeit hatte ich für mein Buch ein paar Burger mit Büffelfleisch gemacht und beim Bacon immer wieder auf den bewährten Standard, nämlich Frühstücksspeck zurückgegriffen. Meine Frage bei Bastian von Büffel Bill führte zu "Nein, Büffelbacon gibt es nicht" und daraufhin war die Idee schon geboren. Bei der nächsten Lieferung sollte ich ein Stück Büffelbauch bekommen.

Gesagt, getan. Und so lag dann vor einiger Zeit ein ordentliches Stück Büffelbauch auf meinem Schneidbrett. Zurechtgetrimmt wurden die Stücke mit der Pökelmischung versehen, eingeschweisst und für ca. eine Woche in den kalten Kühlschrank verfrachtet. Am darauffolgenden Wochenende ausgepackt, abgespült, über Nacht offen im Kühlschrank gelagert und dann am nächsten Tag mit ca. 100 °C und Whiskyholz-Blöcken von Smokewood bis zu einer Kerntemperatur von 65 °C geräuchert.

Nach dem Abkühlen nochmals eingeschweisst und nach ein paar weiteren Tagen Ruhe in der Kühlung kam dann der Anschnitt, sowie das grosse WOW-Erlebnis! Der Geschmack ist wirklich sehr intensiv, kennt man so üblicherweise nicht vom normalen Bacon. Das (langsame) Anbraten in der Pfanne vergrösserte den Genuss dann nochmals deutlich! Wichtig ist es hier, dass man langsam brät, da sonst der Bacon trocken werden kann. Einerseits hat der Bacon selbst weniger Fett und andererseits muss man Büffel einfach mit niedrigeren Temperaturen beaufschlagen als Rind. Aber das Ergebnis ist es wert! Geniales Endprodukt mit Suchtfaktor!






Freitag, 3. Februar 2017

Die Fette Kuh Agnes


Ich war wieder beruflich in der Gegend, also habe ich es mir nicht nehmen lassen, meinem Lieblingsburgerladen einen Besuch in seinem Exil im Laden Ein im Kölner Agnes-Viertel abzustatten. Während die Küche der Fetten Kuh renoviert wird, hat man die Gelegenheit genutzt, um im Pop-Up-Restaurant Laden Ein, in dem verschiedenste gastronomische Betriebe für 2 Wochen ein Gastspiel geben, Unterschlupf zu finden. Neben Burgerklassikern gab es auch anderes: Tatar, Steak und sogar Nachspeisen... sehr süss, wie z.B. der Oreowrap, aber allesamt wirklich sehr lecker!

Schön war es zusätzlich, dass ich den Besuch dort auch gleich damit verbinden konnte, ein paar Bekannte zu treffen, es war wie immer ein Vergnügen.

Die Fette Kuh ist zwischenzeitlich mit dem Umbau wieder fertig und ich freue mich dann schon darauf, die Burger aus der neuen Küche geniessen zu können!









Mittwoch, 25. Januar 2017

Endlich - World Wide Burger ist da!


Ziemlich genau 1 Jahr nachdem die Idee für dieses Burgerbuch entstand, ist es nun endlich verfügbar!

Es steckt jede Menge Arbeit darin, wie bereits mehrfach erwähnt ist das komplette Buch in Eigenregie entstanden. Von 87 Burgern habe ich 82 selbst gemacht, also Ideen für das Rezept entwickelt, zubereitet, fotografiert und schliesslich auch gegessen. Als Zeitrahmen hatte ich hier Ende Oktober angesetzt, um mit allen Burgern durch zu sein. Bis auf drei oder vier Stück habe ich das auch geschafft.

Aber wo wir gerade bei diesen Zahlen sind, einfach noch ein paar Fakten zur Verdeutlichung. Ende Januar bis Ende Oktober, das sind ca. 39 Wochen, das sind dann im Schnitt 2.1 Burger pro Woche. Zieht man jetzt Ferien und Dienstreisen ab, so komme ich auf einen Schnitt von 2.5 Burgern pro Woche. Das ist auf jeden Fall ein sehr strammes Programm! Geht man davon aus, dass manche mehrfach gemacht wurden, so erhöht sich diese Zahl weiter...

Das wichtigste daran war aber, dass dieses Projekt Spass gemacht hat und das Ergebnis halte ich jetzt in meinen Händen... und ihr hoffentlich auch bald, denn einige Exemplare sind bereits zu den Empfängern unterwegs.


Hier nochmals ein grosses Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer, die auf Ihre Art zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben.

Das Buch ist direkt bei mir zu erhältlich, dann auch mit persönlicher Widmung. Der Preis des Buches beträgt CHF/EUR 40.00 zzgl. Versandkosten. Die Bestellung kann einfach über meine E-Mail-Adresse heiko@blumentritt.net erfolgen.

Sonntag, 15. Januar 2017

Louis' Lunch Style Hamburger Sandwich

Noch 10 Tage, dann ist mein Buch endlich offiziell erhältlich! Für alle, die mit einer unsignierten Ausgabe zufrieden sind, wird es voraussichtlich ab Anfang Februar die Möglichkeit geben, das Buch über Amazon zu bestellen. Wer jedoch eine Version mit persönlicher Widmung haben möchte, der meldet sich direkt bei mir.

Und zum Start des Countdowns möchte ich Euch auf einen recht ungewöhnlichen Burger aufmerksam machen, der auf Buns verzichtet und stattdessen auf Toastscheiben serviert wird: der Louis' Lunch Style Hamburger Sandwich.

Louis' Lunch in New Haven, CT gilt als der Geburtsort des Hamburgers (wenngleich diesen "Titel" verschiedenste Institutionen für sich beanspruchen), aber unabhängig davon wird der Burger dort noch so serviert, wie er um 1900 ins Leben gerufen wurde. Für mein Buch habe ich meine persönliche Interpretation dieses Burgers gemacht, aber vom Prinzip habe ich mich an die Zutaten des Originals gehalten. Ein ganz spezieller Punkt dabei, es gibt kein Ketchup (und auch keinen Senf), aber ehrlich gesagt ist eine Sauce auch nicht notwendig.

Auch wenn es sehr ungewohnt klingt, so kann ich diese Art des "Ur-Burgers" wirklich wärmstens empfehlen... testet ihn, wenn ihr das Buch habt und ich bin mir sicher, ihr werdet auch begeistert sein!




Donnerstag, 22. Dezember 2016

Büffel-Bolognese


Mit den Jungs von Büffel Bill bin ich ja schon seit geraumer Zeit in Kontakt und ich habe immer wieder einmal Fleisch bekommen, um spezielle Burgerkreationen auszutesten. Vor einiger Zeit kam habe ich ein Paket mit folgenden Stücken erhalten:
  • Ribeye-Abschnitte (zur Herstellung des Gourmethackfleisches): daraus entstehen dann Büffelbratwürste, im Regelfall auch meine Burger und, wie in diesem speziellen Fall, eine sehr leckere Bolognese-Sauce
  • Filet-Ministeaks: diese werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch verarbeiten
  • Büffelbauch: was macht man wohl aus Bauch? So schwer ist es nicht... wenn ihr nicht draufkommt, dann bleibt weiterhin gespannt...

Hier nun das Rezept der Büffelbolognese:
  • 500 g Büffelhackfleisch
  • 3 Karotten
  • 1 Stück Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 250 ml Rotwein (z.B. Amarone)
  • 1 EL Oregano getrocknet
  • 1 EL Basilikum getrocknet
  • Salz, Pfeffer

Das Büffelhackfleisch in einem Topf mit etwas Olivenöl scharf anbraten und dann wieder herausnehmen.

Zwiebel und Knoblauch fein hacken und ebenfalls anbraten, danach das Hackfleisch und die kleingeschnittenen Karotten hinzugeben. Kurz dünsten, dann die Hitze reduzieren und passierte Tomaten und Rotwein hinzugeben.

Oregano und Basilikum hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf kleiner Hitze mehrere Stunden köcheln lassen. idealerweise mehrmals aufwärmen.

Ich gebe für einen besseren Geschmack immer noch einen Schuss (bzw. gefroreren Würfel) Knochenjus hinzu, Rinderfond tut es zur Not aber auch.






Freitag, 16. Dezember 2016

Gastautor Stefan Grauer


Der dritte Mann im Bunde, Stefan Grauer, den ich einfach mal selbst zu Wort kommen lasse... viele meiner Leser kennen ihn wahrscheinlich bereits, denn er ist sozusagen der Mann hinter yourbeef!

1985 wurde ich im schönen Süd-Westen Deutschlands geboren. Schon im Kindesalter habe ich meine große Leidenschaft für das Kochen entdeckt. Nach meinem Realschulabschluss machte ich meine Leidenschaft zum Beruf und begann meine Ausbildung zum Koch im Restaurant „Mayer's Waldhorn“ in der Nähe von Tübingen, die ich drei Jahre später dann auch erfolgreich abschloss.

Auch während meines Zivildienstes habe ich den Kochlöffel nicht an den "Nagel" gehängt, sondern brachte meine Kochkünste abends im Restaurant „Schwanen“ in Nehren ein. Daneben unterstützte ich zur selben Zeit die Veranstalter verschiedener Großevents, z. B. Backstage und VIP Koch Nature One oder die Jubiläumsfeier 100 Jahre Recaro.

Nach Abschluss meines Zivildienstes übernahm ich die Küchenleitung im Restaurant „Ratsstube“ in Hirschau und führte diese ein Jahr lang erfolgreich. Über Entremetier im Restaurant "Adler" in Neckartenzlingen und Saucier in der Firma Kaupp Fernküche, Party- und Catering-Service bin ich heute bei der renommierten Metzgerei Kiesinger in Tübingen maßgeblich verantwortlich für den Aufbau und die Betreuung des exklusiven Fleischversands yourbeef.de, den ich vor fünf Jahren ins Leben gerufen habe.

Gutes Fleisch und Steaks waren schon immer meine Leidenschaft. Was liegt also näher als diese am Grill zuzubereiten? Seit vielen Jahren bin ich begeisterter Grill- und BBQ-Fan. Zum Ärger meiner Frau besteht mein Grill-Fuhrpark aktuell aus 6 Geräten. Als Juror für die GBA (German BBQ Assosiation) sowie die KCBS (Kansas City Barbecue Society) treibe ich mich liebend gerne auf BBQ Veranstaltungen und Wettkämpfen um.


Sonntag, 11. Dezember 2016

Gastautor Marcel Hunold


Hier kommt nun die Vorstellung des zweiten Gastautors. Wer dahinter steckt, wird Euch Marcel selbst verraten.

Mein Name ist Marcel Hunold, bin 35 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier wundervoller Töchter. Ich grille und esse sehr gerne. Generell bin ich gerne draussen und warum dann nicht draussen kochen/grillen.

So richtig mit dem Grillvirus wurde ich mit meinem ersten Grill im Jahr 2010 infiziert. Aber einfach nur "flachgrillen", also Würstchen und Co auf den Rost legen, hat mir schnell keinen Spass mehr gemacht. Ich wollte mehr mit meinem Grill anstellen.

Im Internet fand ich schnell Rezepte und habe diese nachgegrillt. Nach dem ersten Grill folgte bald der zweite usw. Mittlerweile bin ich bei 6 Grills.

Meinen Blog www.rooftop-bbq.de habe ich dann Dezember 2015 ins Leben gerufen. Dieser sollte eigentlich nur als Rezeptsammlung für meine Freunde dienen.

Inzwischen habe ich aber durch meinen Blog sehr viele nette und interessante Leute kennen und schätzen lernen dürfen. Ich bin gespannt was die Zukunft noch so bringt. Auf jeden Fall noch jede Menge Leckeres vom Grill.



Samstag, 3. Dezember 2016

The Night of Fire and Taste


Letzten Samstag fand in der Poltringer Mühle, in der Nähe von Tübingen, die von Yourbeef organisierte "The Night of Fire and Taste" statt, zu der auch einige Blogger ihre Teilnahme zugesagt hatten.

Mit dabei waren:




Natürlich stand das Thema Fleisch im Mittelpunkt, aber es gab noch ein paar weitere Komponenten und Protagonisten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben:







Die verschiedenen Spezialisten füllten die Pausen zwischen den Gängen immer wieder mit interessanten Zusatzinfos, so dass definitiv keine Langeweile aufkam. Zu den Gängen selbst wurden verschiedene Weine vom Weingut Marget serviert, leider nach meinem Geschmack etwas zu schwach auf der Brust zur Begleitung der Gänge. Aus diesem Grund ist es auch etwas schwierig, die Weine zu beurteilen. Auch die gereichten Whiskys waren jetzt nicht ganz nach meinem Gusto, ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Whiskybrennen bei den Schotten bleiben sollte, es zeigt sich immer wieder...

Das Menu selbst war ein absoluter Kracher, definitiv ein Highlight zum Ende des Jahres, nachdem wir das Jahr mit einem tollen Event in Tübingen bei Yourbeef begonnen hatten.

  • Bacon Goodness Bratwurst im Brickteig mit Paprika Salsa auf gegrillten Apfelscheiben



  • Im Dutch Oven geschmortes Schweinebäckle mit Balsamico Jus und Römische Nocken



  • Rückwärts gegrilltes Rib Eye im Rum-Rauch gesmoked, frisches Brot, Jus und geschmorte Zwiebeln



  • Dry Aged Stauferico Kotelett am Stück gegart, Chorizo-Espuma und Kräuter Drillinge



  • Mit Whisky Flambiertes Flat Iron Steak, geschmorte Tomaten, Piementos de Padron, Schafskäse von der Planke und eine Brotspezialität



  • Dekonstruierte Schwarzwälder Kirschtorte



Sonntag morgen trafen wir uns dann noch alle im Hinterhof der Metzgerei Kiesinger und konnten dank Stefan noch ein paar richtig leckere Burger geniessen. Dry Aged Wagyu Patties im leckeren Bun der Wild Bakers... und schon wieder schliesst sich der Kreis zum Brot. Ein gelungener Abschluss eines wieder richtig schönen Wochenendes.





Vielen Dank nochmals für die Einladung, es war mir wieder ein grosses Vergnügen!