Donnerstag, 6. Februar 2020

#itbetasty


Als einen Teil des W.E.S.T. KCBS Wettbewerbs-Wochenendes gab es auch einen Grillkurs mit Ted Reader. Die Rezepte waren im Vorfeld nicht klar festgelegt und es stand daher nur der Grossteil der Zutatenliste mit Fleisch der Metzgerei Stolzlechner zur Verfügung.

Ich selbst habe beim Kurs assistiert und auch einige Bilder geschossen, daher kann ich alles nur im Groben wiedergeben:
  • Picanha im Schweinenetz gesmoked auf einem Heu- und DEAD OR ALIVE COFFEE-Bett, serviert mit einem Rote-Beete-Salat auf Brötchen
  • Ganze Hasen gegart auf Apfel und Salbei
  • Hasenoberschenkel mit einer Hackfleisch-Foie Gras-Füllung im Schweinenetz, gegart auf einer Kirschholzplanke
  • Datteln im Speckmantel, ebenfalls mit Hackfleisch-Foie Gras-Füllung
  • Lachs von der Planke mit Jakobsmuschel-Garnelen-Topping und Lardo
  • Gemüse (Blumenkohl, Weisskohl etc.) von der Moesta BBQ-Feuerplatte mit Lamm- und Hasennieren

Sicher habe ich noch das ein oder andere vergessen, aber schaut Euch einfach die Bilder an, die sprechen für sich...












































Dienstag, 28. Januar 2020

Go W.E.S.T.


Ja, auch in diesem Jahr ging es wieder nach Südtirol zum W.E.S.T., dem Winter Extreme South Tyrolia, einem KCBS BBQ Contest unter meist extremen Bedingungen.

Nachdem ich letztes Jahr zusammen mit Pit den Jurorenkurs hier belegt habe, hatte ich in diesem Jahr die Chance im Side by Side BBQ Team den Wettkampf zu bestreiten. Das war allerdings nicht das einzige Highlight. Nachdem es im letzten Jahr bereits geklappt hatte, meinen Freund Ted Reader zum Burgerfest nach Prag zu bringen, war es dieses Mal soweit, dass Ted über die Schweiz in die Südtiroler Berge kam!

Aufgrund seiner Anreise bereits am Mittwoch in die Schweiz, hatten wir zwei Abende schon Zeit, etwas Zeit in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen (nachdem er mir seine Bücher sowie die Ausgabe von World Wide Burger, mit seinem Vorwort, signiert hatte) und auch auf der Fahrt nach Südtirol ausgiebig miteinander zu quatschen... hier sollte noch erwähnt werden, dass ich am Donnerstag Abend mit Ted bei Pit war und wir einen Livestream für seinen Kanal gemacht hatten... ein leckerer Burger kam dabei heraus, der es wert ist, nachgebaut zu werden: https://www.youtube.com/watch?v=9XQUiid0PuE



Nach der letztlich 5-stündigen Fahrt, die durch mehrere Zwischenstopps unterbrochen wurde, verbrachten wir den Freitag Abend bei einem gemeinsamen Abendessen mit den W.E.S.T.-Organisatoren und den Vertretern von Weber Italien in einem gemütlichen Restaurant mit lokalen Spezialitäten, bevor es dann am nächsten Tag richtig zur Sache gehen sollte.

Der Samstag startete zeitig und erfreulicherweise war es nicht ganz so kalt wie im letzten Jahr und wir bereiteten zusammen mit Ted alles für den anstehenden Kurs vor, Details hierzu werde ich in einem separaten Bericht zusammenfassen.



Im Anschluss an den Kurs liefen bei Side by Side BBQ die Arbeiten für den stattfindenden SCA Contest, für die in diesem Rahmen durchgeführte Nebenkategorie "Pizza" waren dann jeweils Pit und ich zuständig. Meine Pizza erzielte mit Platz 9 immerhin einen Call, bei Pit reichte es mit Platz 5 sogar für einen Walk!

Später am Abend wurde dann das Fleisch für den KCBS Contest vorbereitet und wir unterstützte hier entsprechend. Während Denis und Ralf dann am Sonntag mit unserer Hilfe ihr Programm abspulten konzentrierten sich Pit und ich wiederum auf den fünften Gang, die Interspar Mystery-Box. Platz 7 war letztlich das Ergebnis!



Nach einigen Juryteilnahmen im letzten Jahr, war es auch mal wieder cool, in einem Team mitzumachen! Danke für die Möglichkeit, Ralf und ich bin auch in Zukunft gerne mal wieder dabei!


Samstag, 28. Dezember 2019

Spanferkel


Im Laufe des Jahres habe ich viele Postings und Videos gesehen, bei denen es um die Zubereitung von Spanferkel ging, im Regelfall auf dem Spiess. Thematisch passt es auch jetzt ganz gut, denn in verschiedenen Regionen ist das Spanferkel zum Weihnachtsfest (sei es Ende Dezember - christlich - oder Anfang Januar - orthodox) auch ein traditionelles Gericht.

Im April diesen Jahres hatte ich die Gelegenheit bei der Zubereitung eines frisch geschlachteten Spanferkels in Bosnien mit dabei zu sein und dabei fiel sehr deutlich auf, dass man dort wesentlich pragmatischer zu Werke geht.





Beim Vorbereiten des Tieres merkt man bereits, dass die Leute dort mit der "Hausschlachtung", die hier im Garten vorgenommen wurde, seit Kindesbeinen vertraut sind. Mit einfach Hilfsmitteln wird hier sehr effizient gearbeitet und nach ca. 50 Minuten ab Schlachtung war das Schweinchen auf dem Spiess.



Thema Würzen: ich erwische mich ja selbst auch dabei, für Dinge, die es sicherlich nicht unbedingt brauchen, diverse Rubs zu benutzen, selbiges sieht man ja auch bei diversen Spanferkeln, die injiziert, gerubt und wasweissichnochalles werden. Auch das war hier pragmatisch und meine Frage nach zu verwendenden Gewürzen wurde kurz und knapp beantwortet: Sol. Also Salz. Mehr nicht.



Das Holzfeuer war schon eine Weile zuvor vorbereitet worden, heruntergebrannt und es gab eine ausreichende Glut.



Wie man auf den Bilder schön sehen kann, fand ein sehr einfacher Aufbau statt, bei dem Reflektoren aus Wellblech aufgestellt wurden, um die Hitze zum Grillgut zu bringen. Hilfsmittel wie z.B. Alufolie waren hier nicht notwendig (und werden auch nicht in Betracht gezogen) und aufgrund ausreichenden Abstandes und einer guten Hitzeverteilung wurde das Schweinchen gleichmässig gegart, schön knusprig und ohne zu Verbrennen.


4 Stunden später war es auch schon soweit, den Spiess vom Feuer zu entfernen, das Fleisch ruhen zu lassen und ca. 30 Minuten später dann aufzuschneiden! Jede Menge frisch zubereiteter Salate, das ein oder andere Bier und auch ein bisschen selbstgebrannter Šljivovica machten, zusammen mit dem Schwein, das nachfolgende Essen zu einem sehr gemütlichen Beisammensein...

Mein Fazit: ein gutes Schwein aus Freilandhaltung, wie es hier der Fall war, braucht definitiv nicht mehr als eine gute Prise Salz. Der Geschmack war sensationell und mit Abstand das beste Schweinefleisch, das ich bis dato gegessen habe!


Freitag, 13. Dezember 2019

Shakshuka


Spätestens seit Kitchen Impossible kennt seit einigen Jahren jeder, der sich für Essen interessiert, das Lokal Dr. Shakshuka in Jaffa, Tel Aviv, Israel, das auch für das gleichnamige Gericht berühmt ist!

Im Anschluss an die Sendung beschäftigen sich sehr viele mit der Zubereitung dieses Gerichtes, das in Israel traditionell zum Frühstück gereicht wird. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt noch zurückgehalten, denn meiner Meinung nach steckt hier, gerade aufgrund der wenigen Zutaten und der vermeintlich einfach Zubereitung, der Teufel im Detail, wenn es am Ende möglichst authentisch sein soll. Zufälligerweise verschlug es mich vor einiger Zeit beruflich nach Israel, wobei ich so auch in den Genuss kam, Shakshuka zu probieren.

Nach diesen Erfahrungen vor Ort, bei denen ich wirklich das authentische Produkt probieren konnte, habe ich auch zu Hause inzwischen mehrere Male Shakshuka gemacht und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Auch wenn ich nicht zu 100 % den Geschmack getroffen habe (alleine die Gewürze sind da sehr massgebend), so konnte ich doch eine gute Annäherung erreichen...

Übrigens: man kann in Israel hervorragende vegetarische Gerichte essen, die sich nicht einmal damit brüsten müssen, fleischlos zu sein. Ich esse sehr gerne Fleisch, aber das, was ich dort vor Ort gegessen habe ohne Fleisch, war wirklich hervorragend und man hat das Fleisch auch nicht vermisst.




Montag, 25. November 2019

Rustikaler Herbstburger


Es liegt schon eine ganze Weile zurück, dass ich mit Pit zusammen ein Rezept für seinen Youtube-Kanal Grill & Chill / BBQ & Lifestyle umgesetzt habe und wahrscheinlich ist es sogar noch länger her, dass ich ausser meinem Standard, dem Smashed Onion Burger, eine neue Kreation gemacht habe. Demzufolge haben wir beides vor Kurzem unter einen Hut gebracht und eine neue Rezeptidee für ein Video umgesetzt. Letztlich waren es dann sogar 2 Videos.

Ein Bestandteil dieses Burger war ein Walnuss-Pesto, Thema für das erste Video. Fiel gibt es hierzu auch nicht zu sagen, die Zutatenliste ist kurz und einfach: Walnüsse, getrocknete Tomaten, Knoblauch, Parmesan und Öl, sowie natürlich Salz und Pfeffer zum Abschmecken. So einfach dieses Pesto auch sein mag, so lecker ist es allerdings auch und trotz meiner allergischen Probleme, die ich üblicherweise beim Verzehr von rohen Nüssen jeglicher Art bekomme, hat mir dieses Pesto keine Probleme gemacht! Dieses Rezept ist definitiv zur Nachahmung empfohlen!

Ursprünglich hatte ich ein Pistazienpesto im Kopf, aber aufgrund der Tatsache, dass es eventuell schwierig sein könnte mit frischem Basilikum und der jahreszeitbedingten Verfügbarkeit der Walnüsse, war diese Entscheidung einfach und naheliegend... und am Ende sehr gut, denn die Pistazien (geröstet, gesalzen und anschliessend gehackt) haben wir dann auf andere Weise in den Burger eingebracht.




Nachdem das Pesto fertig war, ginge es an die Zusammenstellung der weiteren Zutaten für den Burger. Er sollte rustikal werden, herbstlich, daher griff ich in diesem Fall nicht zu einem normalen Burgerbun sondern zu jeweils 2 Scheiben Bauernbrot, die auf dem Grill dann angeröstet wurden.

Was passt noch gut in die Jahreszeit? Kürbis. Und wenn man schon bei Kürbis ist, dann ist der Schritt zu Archie, dem Pumpkin Spice Ale von der Bier Factory nicht mehr weit!

Beim Kürbis haben wir einfach ein paar Scheiben heruntergeschnitten, diese auf der Gussplatte angeröstet und mit Bier-Balsamico-Jus glasiert... die Zwiebeln wurden angebraten, mit Bier abgelöscht und einreduziert. Ein Hingucker ist zum Schluss noch die Sache mit dem Käse, einen Kniff, den ich bei Ted Reader beim Burgerfest in Prag gesehen hatte, denn hier wurde ein angeräucherter (bzw. mindestens im Grill erwärmter) Brie etwas aufgeschnitten und dann über dem Burger ausgedrückt...






Samstag, 9. November 2019

All about the Burger


Im Oktober war ich - nachdem der letzte Besuch auch schon wieder 2 Jahre zurücklag - wieder einmal ein paar Tage in Miami, dort habe ich auch Sef aka Burgerbeast besucht. Sein Burgermuseum hatte er leider am Wochenende vorher endgültig geschlossen, allerdings hätte sogar noch die Möglichkeit eines exklusiven Besuches bestanden, der aber leider nicht mehr in den vollgepackten Zeitplan gepasst hat. Aber es gab natürlich eine Alternative zum Museum, nämlich seinen Burgerladen Burger Beast Burger Joint, der zu dem Zeitpunkt immer nur Samstags geöffnet war, in der Zwischenzeit ist regulär geöffnet!





Nach dem Besuch dort habe ich auch herausgefunden, dass man den Burger auch mit geschmolzenem Käse bekommt (so wie ich es auch mag), das muss man dann aber auch separat dazusagen!

Beim Burger hatte ich mich für "The Burger Beast" entschieden, dazu noch eine Ladung Bacon Cheese Fries, beides wirklich gut! Wenn ihr mal in Miami seid, kann ich Euch Burger Beast Burger Joint definitiv ans Herz legen.




Die Gelegenheit habe ich natürlich auch gleich noch genutzt, um eine signierte Ausgabe seines Buches "All about the Burger" (*) mitzunehmen, danke nochmals hierfür!





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